Freitag, 30. November 2012

TORTENPLATTE VERSCHÖNERN

Präsentation ist alles, also versuche ich immer wieder schöne Teller und Ständer für Torten, Cupcakes und Co. zu finden. Hierzulande leider oftmals ein vergebliches Unterfangen.

Manchmal aber hat man Glück und findet günstig ein nettes Stück, das sich mit etwas Bastelarbeit noch sehr viel schöner gestalten lässt.

Diesen hier habe ich in einem Möbelhaus entdeckt und von einer meiner Töchter dann geschenkt bekommen.





Ein paar Perlen, Glassteine, Tropfen, Draht, dünne Nylonschnur, wie sie zum Schmuckmachen verwendet wird, und schon geht es los.









Der Draht lässt sich super in die kleinen Löcher einhängen und braucht nur mehr ein paar Mal zusammen gedreht zu werden. Darauf achten, dass man nicht zu stramm einhängt, damit das Teil sich auch noch ein wenig bewegt.



Die längeren Hängeteile habe ich auf Nylonschnur aufgefädelt, damit sie auch schön fallen.
In die verbliebenen, freien Löcher habe ich mit Draht dann einfach je eine Crashperle und ein paar kleine Facettenperlen gehängt.



Einfach den Draht durch die Perle, unten ein Stück rausstehen lassen, über die Perle zurück zum andern Ende und dieses mit dem Draht verdrehen, Die Facettenperlen über die verdrehte Stelle drüberfädeln.



Und so sieht der fertige Tortenständer dann aus


Material: dünner Silberdraht, Nylonschnur, Facettenperlen in verschiedenen Größen, Crashperlen, Facettentropfen und was einem sonst noch gefällt. Eine Flach- und eine Kneifzange sind auch von Vorteil.




Sonntag, 25. November 2012

APFEL & ZIMT

APFEL - ZIMT - TARTELETTES
Wir haben heute 2 Geburtstage gefeiert und natürlich habe ich gekocht, ich liebe es, für viele zu kochen. Es gab Pastinakensuppe mit Garneleneinlage, mit Käse und Brot überbackene Hühnerfilets und dazu als Beilage Blattspinat mit Knoblauch, Sahne und Thymian, sowie Tarhonya.

Natürlich darf aber ein Dessert nicht fehlen, und wie könnte es anders sein, ich habe gebacken.
vor Kurzem fand ich in einem neuentdeckten Blog schnelle Apfel-Zimttartelettes. 
Das Originalrezept findet ihr HIER.

Ich habs aber nach unserem Geschmack abgewandelt.
Die Masse hat übrigens für 7 Tartelettes gereicht. 
Zuerst habe ich 4 mittlere Äpfel geschält und grob geraspelt, mit dem Saft einer halben Zitrone, einem Schuß Ahornsirup und Vanille aus der Mühle (habe ich im Supermarkt entdeckt und musste ich ausprobieren, das nächste Mal kratze ich die Schote wieder selber aus, hat mich nicht überzeugt) und etwas Muskatnuss mariniert. 
Dann braunen Zucker mit Zimt vermischen. Hab pro Tartelette einen Esslöffel genommen, Zimt nach Geschmack, für uns nehme ich immer massig davon.


 
Eine Packung Mürbteig, der ist mir lieber als der Blätterteig vom Originalrezept. Und dann mit der Tarteletteform Kreise ausstechen. Da muss man schon anständig andrücken, damit die Dinger auch sauber ausgestochen sind. 

Die Kreise dann in die mit Butter befetteten Formen legen, ein paar Mal mit einer Gabel einstechen und mit einem Löffel der Zucker-Zimtmischung bestreuen.
Und jetzt kommt die Apfelfülle rein. Zum Schluss nochmals mit Zimt-Zucker überstreuen und wenn man mag, ein paar leicht angeröstete Pinienkerne darüber.

Nun kommen die Törtchen bei 170 - 180°C auf der mittleren Schiene für 18 - 20 min ins vorgeheizte Backrohr.

Zum Schluss habe ich noch den Saft der zweiten Zitronenhälfte, etwas Zucker und Ricotta gründlich verrührt und die Tartelettes damit dekoriert.

Trotz, dass alle schon ziemlich angegessen waren, die Törtchen waren schnell weg und es wurde Nachschub verlangt ... das nächste Mal mache ich sicher mehr davon. 

Samstag, 24. November 2012

WHOOP, WHOOP ...

MEINE ERSTEN WHOOPIE PIES

Nachdem ich in letzter Zeit immer häufiger auf Whoopie Pies gestoßen bin und jede Art von Minibäckereien liebe, Cupcakes mache ich fast ausschließlich in Bissgröße, war es nur eine Frage der Zeit, bis ich auch die Whoopies ausprobiere.

Um das Ganze gleich gründlich zu machen, habe ich mir ein spezielle Backblech besorgt.
Das erste Rezept habe ich aus dem Buch "Süße Sünden - The Hummingbird Bakery". Die Fülle habe ich allerdings adaptiert.




Und hier also Rezept und Ergebnis, sie sind übrigens "yammmmmmmiiiii"



1. Zucker, Ei und Vanillezucker mit dem Handmixer sehr sehr schaumig rühren. Milch und Yoghurt verquirlen, die Butter schmelzen, dann beides nacheinander gut unterrühren.



2. Mehl, Backpulver und Natron vermischen und in zwei Etappen unter die Masse rühren.



3. Die Schokostückchen gut unterheben und die Masse mal für ca: 20 min im Kühlschrank rasten lassen.

Mein tolles Whoopieblech ist 2-fach anithaftbeschichtet und hat sagenhafte 20 Jahre Garantie (5 davon auf die Beschichtung). 
Die Masse nun gleichmäßig auf die Ausnehmungen des Blechs verteilen oder auf ein normales, mit Backpapier ausgelegtes Blech kleine Häufchen setzen. Genügend Abstand zwischen den Häufchen lassen.
Wer schon mal Cookies gebacken hat, weiß, wie sehr sich solche Massen ausdehnen können.



Im auf 170°C vorgeheizten Rohr ca. 10-12 min goldbraun backen, nicht zu dunkel werden lassen, sonst werden sie hart und verlieren diesen Sandwichcharakter.



4. In der Zwischenzeit die Zutaten für die Füllung gut miteinander verrühren, auch am besten mit dem Handrührgerät. Die Creme 30 min im Kühlschrank fester werden lassen.
Im Originalrezept ist wesentlich mehr Butter, jede Menge Zucker und Kakao drin. Da diese Marshmallowcreme aber ohnehin schon sehr süß ist, wir allzu fettige Cremen nicht mögen, habe ich das Ganze ein wenig abgewandelt. Durch die wenigere Butter muss man die Whoopie Pies allerdings im Kühlschrank aufbewahren, da sie sehr schnell weich wird.



5. Die ausgekühlten Pies mit der sehr klebrigen Creme füllen. Einfach mit der Spritztüte auf die Hälfte der Küchlein einen Klecks spritzen und eine zweite Hälfte drauf drücken.

Die Menge, sowohl Teig als auch Fülle, hat für 19 fertige Whoopie Pies gereicht.

Bleibt nur noch zu sagen, mehr als die Hälfte ist schon weg und Miss Patsy hat gleich eine paar heute zum Arbeiten mitgenommen, für die Arbeitskollegen versteht sich ....