Sonntag, 14. April 2013

IT'S A NEW DAY, IT'S A NEW DAWN - SONNTAGSBRIOCHES



Germ- oder Hefeteig und ich, das ist so eine seltsame Hassliebe.

Manchmal gelingt er mir unglaublich gut, manchmal könnte man mit den daraus entstandenen Backwerken zweifelsfrei jemanden fast erschlagen.

Nichtsdestotrotz wage ich mich immer wieder an ihn heran. Da gibt es Wien die wirklich gute Bäckerei Joseph Brot, eine meiner Töchter hat das unglaubliche Glück, fast ums Eck dort zu arbeiten.

Ich leider nicht, also mach ich mich von Zeit zu Zeit auf den Weg in die Wiener Innenstadt, um mir dort verschiedenste Leckereien wie Holunderbrioche, Lavendelbrot und wie die guten Sachen alle heißen, zu holen.

Nicht zu vergessen das Schafmilchjoghurt von Nuart (die leider via e-mail überhaupt nicht auskunftsfreudig sind, die Nuarts, wohlgemerkt)

Mit Hin- und Rückfahrt und eventuell noch einem Abstecher zu Meinl am Graben (ich könnte Stunden dort verbringen) wird so ein Ausflug aber relativ rasch zur Luxusshoppingtour in Sachen Kulinarisches, weil irgendwie liegt dann auch noch der Naschmarkt auf dem Weg und ich schlepp mich dann in der U-Bahn ab wie ein Esel.

Also hab ich beschlossen, es müssen eigene Brioches her, und ich wage mich wieder mal an einen Germteig.

Rezepte gibts viele, die wenigsten sind benutzerfreundlich. Was lag also näher, als einfach ein eigenes zu versuchen. Die Grundzutaten kenne ich ja. Und siehe da, es hat geklappt.

Die erste Variante Brioches vor einer Woche war zwar vom Geschmack her exoirbitant gut, das Aussehen meiner geflochtenen Striezelfladen ließ aber gewaltig zu wünschen übrig. Daher habe ich im Internet nach einer Flechtanleitung für Briocheknöpfe gesucht und bin auf winzigkleinen Bildern dann auch fündig geworden.

Winzigkleine Bilder wie gesagt, also habe ich es für euch bei meinen Brioches nochmals fotografiert.


Aber zuerst das Ergebnis:


Das Geflechte:


2 Stränge formen und über Kreuz legen


Die Bilder sprechen für sich




Zum Schluss alle Enden miteinander verkleben und nach unten so einschlagen, dass sich ein Knopf bildet.

Ab aufs Blech und ins Rohr, aber langsam, jetzt kommt das Rezept.

Für Brioches sollte man sich Zeit nehmen, da sie am Besten werden, wenn man den Teig am Vortag macht und ganz wichtig, alle Zutaten müssen Zimmertemperatur haben, also alles aus dem Kühlschrank raus und Raumtemperatur annehmen lassen, sonst wirds nix..

Zutaten: 80ml Milch, 80g Zucker, 25g frische Hefe, 400g Mehl, 1 Prise Salz, 1 P. Vanillezucker oder das ausgekratze Mark einer Vanilleschote, abgeriebene Zitronenschale einer halben Zitrone, 2 Eier Gr. M, 160g Butter

Die Hefe zerbröseln und mit 2-3 Kaffeelöffel Zucker vermischen, die lauwarme Milch darüber und gut verrühren, bis sich alles aufgelöst hat.

An einem warmen Ort 15-20 min stehen lassen, die Menge sollte sich verdoppeln, das nennt man Vorteig.

Mehl, restlichen Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und Salz in einer Schüssel vermischen, Eier an den Rand. In die Mitte eine Grube, in die kommt dann der Vorteig hinein.

Ich wärme die Schüssel übrigens auch vor.

Den Vorteig in die Mulde und alles mit Knethaken gut verrühren. Zum Schluss stückchenweise die sehr weiche Butter einkneten (geht auch prima mit den Knethaken).

So lange bearbeiten, bis sich der Teig komplett von der Schüssel löst.

Nun braucht er Ruhe, damit sich da drinnen so alles schön entfalten und verbinden kann. Zugedeckt (Frischhaltefolie) an einem dunklen, kühlen Ort (z.B. Kühlschrank, ich stell meinen in die kühle Speisekammer) über Nacht gehen lassen.

Am nächsten Morgen in Portionen teilen. Bei mir gingen sich 16 Stück aus. Diese 16 Portionen nochmals jede teilen und die Knöpfe wie oben auf den Bildern formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.

Jetzt muss das Ganze nochmals an einem warmen Ort ca 40-50 min gehen, die Knöpfe verdoppeln hierbei fast ihr Größe.

Zum Schluss ein paar Esslöffel Milch mit einem Eidotter verquirlen, die Teiglinge bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.

Bei 180° im vorgeheizten Backrohr ca. 20 min im unteren Drittel backen. Mittlere Schiene ist fast zu hoch, da werden sie zu schnell dunkel.



Wer will kann auch Rosinen in die Masse geben, aber da sind wir nicht so die Fans von.

Die nächste Herausforderung werden Holunderbrioches sein, wie die bei Joseph Brot, ob ich denen dann welche zur Verkostung vorbei bringen soll?

Freitag, 12. April 2013

EIN SÜSSER TISCH ZU OSTERN

Manche von euch wissen es, ich hatte früher, also bis Ende 2012, einen Onlineshop für Tortenzubehör. Weil ich aber zusätzlich zum Backen auch von je her wahnsinnig gerne bastle, fand ich die aus dem Ausland neue Idee der Sweet Tables oder Candy Tables faszinierend und bin darauf umgestiegen.

In meinem neuen Shop gibt es also hauptsächlich Partyzubehör und ein klein wenig auch noch fürs Backen.
Der Shop ist noch klein und fein, wird sich aber im Laufe der Zeit immer mehr füllen.

Zusätzlich biete ich auch seit Jahresbeginn von uns (meinen Töchtern und mir) designte Partys an.

Um uns ein wenig mehr bekannt zu machen, kreieren wir zu feierlichen Anlässen immer Schautische, bei denen es dann auch Verkostungen gibt. 

Den letzten haben wir zu Ostern gemacht und was soll ich euch sagen, er ist wunderbarst angekommen.
Hier ein paar Eindrücke davon.

Und wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, sei es dass er sich eine Party von uns zaubern lässt oder aber auch selber eine gestalten möchte, findet alles auf unserer Homepage oder im Shop.












POST AUS MEINER KÜCHE

Zum ersten Mal habe ich heuer bei Post aus meiner Küche mitgemacht.
Warum? Ja das ist eine gute Frage.
Ich schenke gern und ich bekomme auch gerne Geschenke und bei dieser Geschichte habe ich doppelt Spaß und Freude, ich darf etwas verschenken und es soll aus meiner Küche sein.
Und kochen, backen tue ich ja wohl am liebsten.

Wenn ich traurig bin, lenkt mich Backen einfach großartig ab, da entstehen immer die besten Sachen. Es ist eine Freude zu sehen, wie sehr das Selbstgemachte anderen meistens schmeckt.
Scheinbar bin ich recht oft traurig, wenn man sich die Mengen ansieht, die so aus meiner Küche kommen :)

Zurück zu PAMK, Kindheitserinnerungen war das Thema. Nun ja, das liegt bei mir schon eine Weile zurück und Vieles davon gibts heute einfach gar nicht mehr, aber manches aus dieser Zeit mache ich seit Jahren immer wieder und ich denke, es ist auch heute durchaus noch etwas, das gerne gegessen wird.

Wenn ich z.B. vom Schulschikurs zurück kam, gabs zu Hause immer Hühnersuppe mit kleinen Bröselknödeln. Meine Mutti hat immer extra viel Muskatnuss in die Knödel getan, weil ich den Geschmack so gemocht habe, wie sie überhaupt eine begnadete Köchin war. Fast alles, bis aufs Backen, das war nicht so ganz ihr Ding, habe ich von ihr gelernt. 
Und wenn ich krank war, ich hatte als Kind oft Angina, bis die Mandeln rauskamen, hat sie mir immer Apfelkompott gemacht. Das ist dann leicht gekühlt wunderbar durch den wunden Hals gerutscht.

Und da bin ich schon bei der ersten Speise, die ich Nicole, meiner Tauschpartnerin, ins Päckchen gegeben habe. 1 Glas Apfelkompott.



Marmelade, die zweite Zutat in meinem Tauschpaket, wurde bei uns bis auf wenige Ausnahmen, immer selbst gemacht. Meine Favoriten waren Marille (Aprikose) und Himbeere, auch Erdbeere mag ich gerne.

Also musste ein Glas Marillenmarmelade, die ich bei der letzten Marillenernte gemacht habe, rein in die Kiste.
Ganz wichtig, der Schuss Rum. Mutti sagte immer mit einem Zwinkern, damits nicht schlecht wird, weil sie wusste, ich liebe ein zartes Rumaroma. 
Rumpastillen, ich weiß nicht mal, ob es die heute noch gibt, waren eine heiß begehrte, wenn auch verbotene Nascherei. Der Kitzel von den paar Tropfen Alkohol war einfach toll.
Seltsamerweise mag ich bis heute hauptsächlich alkoholisches Konfekt. Für alle, die jetzt glauben, ich bin eine Rauschmaus, ganz im Gegenteil, ich trinke wirklich so gut wie keinen Alkohol.
Zu Silvester das obligatorische Glas Sekt, 3-4 mal im Jahr ein Glas Wein zum Essen oder in Gesellschaft und 1-2 mal einen Cocktail. Den bevorzugt im Sommer an einem lauen Abend an der Copa Kagrana.


Ja und natürlich musste was Gebackenes ins Päckchen. Apfelstrudel war so ziemlich das Einzige, das meine Mutti selbst gebacken hat, der Rest ging so ab einem Alter von 12 Jahren immer an mich.
Meine ersten Backversuche waren Guglhupf, Weihnachtskekse und später dann mal Nussstrudel aus Germteig.
Aber es gab auch eine gekaufte Mehlspeise, die ich sehr geliebt habe und bis heute immer noch gerne esse.
Den Schokerlkuchen aus der Kurkonditorei Oberlaa.Und genau so einen, halt meine Version, wollte ich ebenfals dazu packen. Hätte wohl einen kaufen können, aber der wär ja dann nicht aus meiner Küche gewesen. 
Hier also meine Version des Schokerlkuchens, ein Mandelkuchen ganz ohne Mehl, mit etwas Schokolade und Zitronenglasur, die ist nicht am Original, aber ich liebe auch Zitronenglasur.


Hat mächtig Spaß gemacht, alles zu verpacken, Schildchen, Aufkleber und Rezeptkarten nur für diesen einen, speziellen Anlass zu designen.





Nun hoffe ich, dass meine Tauschpartnerin Nicole viel Freude damit hat und es sich gut schmecken lässt.

Rezepte:
Apfelkompott für 1 Glas: 1 Apfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden. Saft einer halben Zitrone, 1-2 Esslöffel Zucker(Rohrzucker, Kristallzucker, was man mag),  Gewürznelken, ein kleines Stückchen Zimtstange, und ein Fizzelchen Zitronenschale in einen Topf geben und aufkochen. Bei Bedarf etwas Wasser dazu gießen und alles so lange zugedeckt köcheln lassen, bis die APfelstücke weich sind.
Entweder sofort genießen oder heiß in ein verschließbares Glasgeben und später essen. Hält sich dunkel und kühl gelagert ca. 10 Tage (länger hab ichs nie aufgehoben).

Marillenmarmelade: Marillen waschen, entkernen und klein schneiden. Mit Gelierzucker (Menge hängt von der Früchtemenge ab, siehe Gelierzuckerpackung) in einem großen Topf geben, nach Packungsvorschrift aufkochen und kochen lassen. Man kann auch Zitronensaft dazu geben. Nach beendeter Kochzeit das Ganze mit dem Pürierstab zerkleinern und einen Schuss Rum hineinrühren. Noch heiß in Gläser füllen und sofort verschließen.
Hält sich ewig und ein Jahr.
Noch besser wird die Marmelade, wenn man sich vorher die Mühe macht, die Marillen zu häuten. Diese dafür ca. 20 sec in kochendem Wasser blanchieren, mit kaltem Wasser abschrecken und dann einfach die Haut abziehen (funktioniert wie bei Tomaten.

Mein Schokerlkuchen: 8 Eier (Größe M), 250g Zucker (ich verwende Backzucker), 1 Prise Zimt, 200g gemahlene Mandeln, 50g Butter zerlassen, Saft und abgeriebene Schale einer halben Zitrone, 50-100g Schokolade gehackt.
Eier trennen und die Eiklar mit einer Prise Salz zu festem Schnee schlagen. Dotter, Zimt, Zucker, Zitronenschale und Saft cremig rühren. Mandeln mit der Schokolade vermischen und abwechselnd mit der zerlassenen Butter in die Zucker-Eimasse rühren. Zum Schluss den Schnee vorsichtig unterheben. Alles bei 180° im vorgeheizten Backrohr in einer mit Butter und Bröseln ausgestaubten Form auf der unteren Schiene ca. 35-40 min backen.

Wer mag, kann den aus der Form gestürzten, warmen Kuchen mit Zitronenglasur überzeiehn, dazu Staubzucker und Zitronensaft zu einer dickflüssigen Masse verrühren und über dem Kuchen verteilen.
Ansonsten reicht auch eine dicke Schicht Staubzucker, wenn man Zitronenglasur nicht so gerne mag.




Donnerstag, 11. April 2013

DAS LEBEN IST KEIN PONYHOF ...

...das haben wir in den letzten Wochen oft und nur zu deutlich spüren müssen, meine Töchter und ich.
Vieles ist geschehen, nicht alles kann und will ich hier erzählen, weil es einfach zu privat ist und zu sehr die traurigen Gedanken wieder aufleben lässt.

Im Moment wünschen wir uns einfach eine Verschnaufpause, ein wenig Sonnenschein draußen und für unsere Herzen.

Wnn ich traurig bin, backe und bastle ich, dementsprechend viel ist in den letzten Wochen an Fotomaterial zusammen gekommen. Ein Teil ist schon gesichtet und bearbeitet und darum fange ich mal mit meinem Beitrag zu "Post aus meiner Küche" an, bei dem ich heuer zum ersten Mal mitgemacht habe.



Im Gedenken an Puppi, 2011 - 2013, wir vermissen dich

Dienstag, 12. März 2013

SORRY

Leider schaffe ich es derzeit nicht, regelmäßig zu schreiben.
Ich habe Unmengen an Fotos, hätte viel zu erzählen, allein mir fehlt dir Zeit.
Bleibt mir trotzdem treu bitte, ich komme wieder, keine Frage.

Eine schöne Woche euch allen!

Samstag, 2. März 2013

ZUM SCHMUNZELN

Irgendwie komme ich in der letzten Zeit nicht so oft zum Schreiben hier, wie ich gerne würde und eigentlich sollte hier ein kleiner Beitrag zum Himbeerlikör kommen, für den ich endlich auch einfache Etiketten gemacht habe, aber dazu später.
Jeden Morgen, machmal voll Freude, manchmal weniger gern, mache ich mit meinem Hund, dem Tibet Terrier San-chi, eine ausgedehnte Gassirunde.
Auf unserem Weg liegt auch ein Supermarkt, der gerade sein 60-jähriges Bestehen feiert und aus diesem Anlass Lose an Kunden verteilt, die einen Einkauf um mindestens 10,-- tätigen.
Dort hol ich mir öfters mein Frühstücksgebäck, da mir zu morgendlicher Stunde die nächst gelegene Bäckerei einfach zu weit ist. so ausdauernd bin ich dann doch nicht.
Auch heute bei strahlendem Sonnenschein führt mich mein Weg in den Supermarkt. Vor dem Geschäft ein freundlicher junger Mann mit Zeitungen. Wiener kennen dieses Phänomen vor jedem Supermarkt mit Sicherheit.
Der junge Mann grüßt mich mit einem lächelnden Guten Morgen, ich grüße zurück und hänge San-chi an der dafür vorgesehenen Vorrichtung an.
Hol mein Gebäck und nehm auch gleich ein paar Tulpen mit, um den Sonnenschein auch ins Haus zu lassen.
Bei der Kassa die obligatorischen älteren Frauen mit Unmengen von Zeug ... ich warte geduldig.
Dann komm ich dran, zücke meine Kundenkarte und eines der Lose, das ich bei einem früheren Einkauf bekommen habe.
Grats eine Recyclingtasche! In der Annahme, es handle sich um diese netten mehrfach verwendbaren Taschen, ich frage auch den Kassier, ob das den eine solche sei, er bejaht, löse ich mein Los ein.
Enttäuschung, die große Gratis Recyclingtasche ist ein simples Plastiksackerl. Ich stopfe es in meine Stofftasche, die ich an Stelle von Plastiksackerln zum Einkaufen verwende. 
Der Herr hinter mir deutet auf die Sackerl und meint, ich brauche bitte auch eines. Kurz entschlossen, hol ich mein Gratissackerl wieder raus und gebs dem Herren mit den Worten: Da haben sie, ich brauchs eh nicht, dachte eigentlich, dass es so eine nette Tasche ist.
Er freut sich, der Kassier grinst und freut sich scheinbar mit und gibt mir darauf hin 2 Gratis Lose, dabei hab ich grad mal 5,-- ausgegeben.
Beschwingt geh ich aus dem Supermarkt gleich in Richtung zu Hause, als mich der junge Zeitungsmann fichtlend aufhält, in die andere Richtung zeigt und "Hund, Hund" sagt.
Jesses, da hab ich doch in der Sackerleuphorie glatt meinen  armen Hund vergessen.
Ich krame mein Geldbörsel raus und kratz 2,-- zusammen, die ich dem jungen Burschen mit einem verlegenen Danke in die Hand drücke.
San-chi hat natürlich zu Hause angekommen sofort Hundekeks bekommen, um mein schlechtes Gewissen zu beruhigen. zum Glück hat er nicht wirklich mitbekommen, dass ich ihn fast dort vergessen hätte, er liebt mich nach wie vor.
Einen schönen Tag wünsche ich euch


Freitag, 22. Februar 2013

SENDEPAUSE VORBEI

Viel ist passiert in den letzten knapp 3 Wochen, so viel, dass ich einfach weder Zeit noch die Ruhe und Muße gefunden habe, hier zu schreiben.
Aber das ändert sich nun wieder, bis zur nächsten Stressattacke. Ehrlicherweise muss ich allerdings zugeben, ich brauche diese Art von Stress und 1000 Dinge erledigen müssen.

Zum Backen bin ich nicht gekommen, dafür habe ich grafisch Einiges weiter gebracht. Den Sweet Table habe ich über die Bühne gebracht und arbeite schon am nächsten. Neue Ware habe ich bestellt, geliefert bekommen, Dinge, die liegen geblieben sind, hab ich erledigt und letztendlich auch für mich persönlich etwas sehr Wichtiges zu Ende gebracht.

Ich fange mal beim Candy Table anlässlich des Valentinstages an. Danke nochmals an Sonja Weinhold, die mir ihr Geschäft Need for Sweets so freimütig zur Verfügung gestellt hat.
Es waren nicht umwerfend viele Leute da, ich hatte bei der Terminplanung schlichtweg übersehen, dass Semesterferien sind, aber ich hab mich über jeden einzelnen Besucher gefreut.

Besonders auch hat mich der Besuch von Rita, die vor einigen Jahren mal einen Kurs bei mir besucht hat und heute eine tolle Cakeartistin ist, gefreut. Sie wird mit ihrem Geschäft The Cakery zukünftig dafür sorgen, dass ich meine Candy Tables mit ausgefallenen, wunderschönen Torten bestücken kann.
So genug palavert, hier ein paar fotografische Eindrücke von jenem Samstag, an dem ich mich fast verausgabt habe, abends aber vollkommen glücklich und stolz auf mich selber war.



Der Tisch


Cakepops


Herzkekse und Kuchen im Glas


Cupcakes und allerlei Süßes


Fentimens Rosenlimonade


Kleine Take away Boxen mit in Candymelts getunkten Keksen

Das wars mal fürs Erste. Jetzt arbeite ich bereits für Ostern und zwischendurch wird noch ein ganz winzig kleiner St. Patricks Day Table gestaltet. Immerhin habe ich eine Tochter, die diesen Namen in weiblicher Form trägt.
Ist doch Grund genug für einen Sweet Table.

Ich wünsch euch einen wunderschönen Restabend, einen genau so schönen morgigen Tag und verabschiede mich mal. Gute Nacht !


Samstag, 2. Februar 2013

EINE TOLLE CHANCE

Viel, ja sehr viel zu tun habe ich dieser Tage
Ich habe meinen SHOP komplett umgestaltet, die neue Ware, der Teil der bereits eingetroffen ist, online gestellt.
Gebastelt, vorbereitet, eingekauft und und und ...

Ja und nun kann er kommen, der 9. Februar, denn da habe ich, wie schon angekündigt, erstmals die Chance, einen Sweet Table öffentlich zu präsentieren.

Die Besitzerin von NEED FOR SWEETS hat mir nämlich diese Möglichkeit geboten.

Kann sich irgend wer vorstellen, wie sehr ich mich freue? Wie sehr ich aber auch hektisch und nervös bin, ob ich auch alles so hinbekomme, wie es sein soll, wie ich mir das ausmale?

Es ist immer eine Fifty:Fifty Sache, kann total toll werden, aber auch fürchterlich in die Hose gehen.
Aber ich bin ein positiv denkender Mensch, also vertraue ich auf gutes Karma oder Mojo.


Wenn ihr also Zeit und Lust habt, dann schaut doch am 9.2.2013 zwischen 11:00 und 16:00 Uhr vorbei.

Need for Sweets
Maxingstraße 4A
1130 Wien


Ich werde jetzt weiter arbeiten, ist ja noch massenhaft zu tun bis dahin, und euch wünsche ich natürlich ein wunderschönes Wochenende.


Montag, 28. Januar 2013

DER SHOP

Es ist fast geschafft ....
im Großen und Ganzen steht der Shop jetzt.
Die ersten neuen Artikel sind auch schon drinnen, nicht sehr viel, aber gut Ding braucht Weile.

Die Reste aus früheren PartyCakes.at Zeiten gehen zu Sonderpreisen raus und, ja ich kann es euch tatsächlich bereits ankündigen, am 9.2. am Nachmittag wird es in einem sehr netten, neuen Geschäft für Tortendekor in Wien einen von mir gestalteten Sweet Table zum Thema Valentinstag zum Ansehen geben.
Ich sag euch natürlich noch rechtzeitig, wann genau und vor allem wo.

Ach ich freu mich darauf. So viel kann ich verraten, romantisches Vintagethema, Kleinigkeiten zum Verkosten und und und ....




Ich wünsche euch morgen einen angenehmen Start in die neue Woche

Donnerstag, 24. Januar 2013

AUFKLEBER - Nachtrag

Von Aufklebern und Download Links


Ach ich freu mich, ein Teil der Waren, die ich für meinen Shop bestellt habe, ist schon unterwegs.
Wenn alles pünktlich eintrifft, steht dem Relaunch des Shops Mitte Februar nichts mehr im Weg.

Gestern habe ich auch am Layout gebastelt, Kategorien erstellt und verschoben, die Restbestände von vormals PartyCakes.at durchgesehen und zu meiner großen Freude ein neues Feature im Onlineshop gefunden.

Ich kann Downloads anbieten. Und alles lässt sich so konfigurieren, dass ich nichts machen muss, kein pdf irgendwo hochladen, das dann ewig braucht bis es aufgeht usw.

Aber eigentlich (schon wieder dieses Un-Wort) wollte ich euch ja noch die beiden Aufkleber oder Anhänger zeigen, die ich dann noch gebastelt habe.
Wenn ich schon Downloads anbieten kann, dann sollten ja auch genügend Vorlagen vorhanden sein.

Diesen hier meine ich, kann man gut als Anhänger auf ein Kuchengeschenk geben, oder auf einen Lollystick kleben und einfach in Torte, Kuchen stecken.



Einen personalisierbaren "Alles Gute" Anhänger, Sticker oder Aufkleber habe ich dann auch noch gemacht.
Ich mag die roten Fliegenpilze, sie haben so etwas Freches an sich. Und Rot ist sowieso eine tolle Farbe.




Ja, da wo *Name* steht kommt logischerweise der Name dessen rein, der verschenkt.
Natürlich kann man den Text auch in "für ..........." ändern.
Ich bin da flexibel und komme immer gerne entgegen.

Und nun wünsche ich euch einen angenehmen Tag, den wünsche ich mir heute auch selbst. Denkt an mich, um 11:00 Uhr habe ich den ersten von etlichen Zahnarztterminen zwecks Wiederinstandsetzung meiner Beißwerkzeuge.

Mittwoch, 23. Januar 2013

AUFKLEBER

Guten Morgen,

heut schaffe ich es wieder, euch das Neuerste zu zeigen und zu schreiben.
Die letzten 3 Tage war ich ziemlich hinüber, Kopfweh, Halsweh, Schnupfen und sogar ein wenig Fieber, aber jetzt ist es fast wieder gut.

Gebastelt habe ich nur wenig, dafür bin ich mit Ingwertee und jeder Menge Taschentücher am PC gehockt.
Manchmal zwischendurch die paar Schritte ins andere Zimmer in mein Bettchen, wenns gar nimmer ging.

Ich habe euch ja noch nicht erzählt, dass ich meinen Shop neu gestalte, umstrukturiere und mit neuen Waren bestücke. Weg vom NUR-Tortenzubehör, hin zu Partybedarf und Event Styling, Candy Table, Sweet Table oder Dessert Table, wie das so schön heißt.

Waren sind bestellt und werden in den nächsten Tagen eintreffen, personalisierte Papeterie ist im Entstehen.

Und da sind wir schon beim Thema, ich möchte euch gerne die ersten Entwürfe zeigen und ihr sagt mir bitte, was ihr davon haltet.

Zuerst ein vielseitig einsetzbarer Aufkleber für Selbstgebackenes, Wunschtexte sind möglich. 
Das Ganze wird auf einem vorgestanzten A4-Bogen mit ablösbaren Etiketten angeboten werden.
Das gilt übrigens für alle Aufkleber.


Die beiden Folgenden sind gut geeignet für Taufe, Babyparty, Geburt etc. Auch diese Texte sind frei wählbar in der vorgegeben Anordnung.





Also, ihr Lieben, schreibt mir, ob euch das gefällt.

Und bis dahin bastle ich weiter an der Valentisndekoration und Papeterie. Vielleicht kann ich euch ja in Kürze sogar die Möglichkeit bieten, einen von mir gestalteten Candy Table in Wien live zu zeigen. Ich arbeite dran, lasst euch überraschen.

Schönen Tag wünsche ich euch.

Freitag, 18. Januar 2013

VALENTINSTAG UND SO

Vintage - Part 1

2 Themen habe ich mir ausgesucht für den heurigen Valentinstag.
Knallig rot-schwarz-weiß und romantisch zart, rosa Röschen.

Vom Knalligen gabs ja schoen ein wenig (hier -->), aber heute starte ich romantisch.
Bis jetzt hab ich für den Valentinstable einen Teil des Blumenschmucks, Schokibanderolen, eine Glückwunschkarte und Mini - Take away - Boxen für Kleinigkeiten.

Die Blumentöpfe hab ich wie diese (hier -->) gemacht. Mit dem einzigen Unterschied, dass ich auf die getrocknete Farbe noch Glitter Glue aufgetrage hab. Ganz einfach mit dem Finger auf dem Töpfchen verteilen und trocknen lassen. Band, Filzherz und Rosen sind dann hinterher aufgeklebt. 
Kuvert und Karte sind mit Hilfe eines Grafikprogrammes entstanden. Die kleine Stoffrose ist ein Fertigteil aus dem Bastelladen.
Die Schokoladebanderolen passen auf Milka "Kleine Versuchung"
Für die kleine Take Away Box habe ich mir im Internet eine passende Vorlage gesucht und ebenfalls im Grafikprogramm nach meinen Vorstellungen gestaltet. Ich denke, ich werde hier Mini Glückskekse hinein tun.
Das wars mal fürs erste, in den nächsten Tagen heißt es to be continued, also schaut einfach mal wieder vorbei.


Einen wunderschönen Tag aus dem verschneiten Wien wünsche ich euch allen !

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Mittwoch, 16. Januar 2013

OH, DU HIMBEERE ...

Himbeerlikör & Pastinakensuppe .... eine gar seltsame Kombination


Sie gehören zweifellos zu meinen Lieblingsfrüchten, die wunderschön dunkelroten Himbeeren. Ob als Marmelade oder als Garnitur auf Vanilleeis, Heiße Liebe genannt, als Kind im legendären Salon Valczak, der leider schon lang nicht mehr das ist, was er mal war, gekonnt zubereitet, ich kann sie immer essen.

Und da es diese Früchte jetzt das ganze Jahr gibt, diejenigen unter euch, die nur Produkte nach Saison verarbeiten, mögen mir diese Dekadenz verzeihen, habe ich gestern einen Himbeerlikör angesetzt.


Es ist fast wie bei den Quitten, eine Premiere. Als jungverheiratete aufstrebende Hausfrau habe ich mal Orangenlikör gemacht, allerdings konnte ich den Reifeprozess damals nicht abwarten und habe immer wieder gekostet, sodass zum Stichtag nicht mehr viel da war.
Ja und der Eierlikör zu Weihnachten, der wirklich gut gelungen ist, den hätte ich jetzt fast vergessen.

Und nach all dem Alkohol hatte ich dann noch Verlangen nach Suppe. Habe ich euch schon erzählt, dass ich Lokale anhand ihrer Suppen bewerte? Ist die Suppe gut, mag ich auch das Lokal.
Also hab ich mich spätabends noch an den Herd gestellt und schnell eine Pastinakensuppe gemacht. Aber dazu später.

Der Likör



Man nehme 250g Himbeeren frisch oder tief gefroren, 100g Erdbeeren frisch, 140g Kandiszucker, 1 Zimtstange, 5 Gewürznelken, 1 Vanilleschote, Schale einer halben Zitrone, einige Minzeblätter und 500ml Alkohol (Vodka, Weinbrand oder wie ich eine Mischung aus Vodka und 96%igem Alkohol aus der Apotheke, der ist mir vom Eierlikör übrig geblieben).


Früchte und Minzeblätter vorsichtig waschen und trocken tupfen, große Erdbeeren vierteln.


Zitrone mit dem Sparschäler schälen. Man könnte sie auch raspeln, aber das flockt dann so herum.


Zitronenschale und Vanille klein schneiden.


Nun der Reihe nach den Zucker, die Früchte, die Gewürze und zum Schluss die Minzeblätter in ein Glas mit weitem Rand geben.
Ich habe ein Cookies Glas genommen, das hat einen gutschließende Deckel und ist weit genug, dass man den angesetzten Likör regelmäßig umrühren kann.


Nun mit dem Alkohol auffüllen, es sollte alles bedeckt sein. Bei mir haben die 500ml , die ich aus 150ml reinem Alkohol und 350ml Vodka gemischt habe, gereicht.

Die Mischung muss jetzt 2-3 Wochen, jedenfalls so lange, bis der Zucker komplett aufgelöst ist, an einem sonnigen Platz (wo nehm ich den jetzt her?) gut verschlossen stehen. Jeden Tag vorsichtig umrühren.

Wie der Likör schmeckt, kann ich euch also erst in 2-3 Wochen sagen. Ich hoffe sehr, dass er gut wird.


Nächtliche Pastinakensuppe mit gebratenen Krabben und Rosmarincroutons




Man benötigt 3 Pastinaken, 1 mehlige Kartoffel, 1 Zwiebel (ich mag die Roten), ein sehr kleines Stück Ingwer, 1 EL Butter, 750ml Suppe (Brühwürfel oder Fond), 125ml Schlagsahne, etwas Thaicurrypaste (rot), Currypulver und zum Abschmecken Salz und Pfeffer.



Pastinaken, Kartoffel, Zwiebel und Ingwer schälen. Zwiebel und Ingwer klein schneiden. Kartoffel und Pastinaken grob würfeln.



Zwiebel in der Butter anschwitzen und ein paar Minuten weich dünsten, dann Ingwer kurz mitrösten.
Nun die Pastinaken und die Kartoffelstückchen in den Topf, alles durchrühren.
Die Currypaste und das -pulver dazu. 
Durchrühren, sodass sich die Paste auflöst. 
Jetzt mit der Suppe aufgießen und ca. 25min köcheln lassen.
Die Pastinaken müssen weich sein.
Das ganze vom Herd nehmen und mit einem Pürierstab fein pürieren. Schlagsahne dazu und nochmals kurz erwärmen, dann mit dem Stabmixer ein wenig aufschäumen.

Für die Croutons habe ich 2 große Scheiben Toast entrindet und in Würfel geschnitten. In etwas Butter knusprig rösten und den klein geschnittenen Rosmarin dazu. Gut durchmischen, damit sich das Kräuteraroma verteilt.
In derselben Pfanne dann ein paar Tiefseekrabben braten. Das dauert 3-4 Minuten.



Ich habe mir dann zu mitternächtlicher Stunde noch ein Schälchen gegönnt. Wie ihr seht, finden die Müslischalen von IB Laursen, die ich kurz vor Weihnachten gekauft habe, vielfach Verwendung.



                                                         Mahlzeit!