Mittwoch, 25. März 2015

VON APFEL, MOHN & VANILLE

Als ich vor Kurzem auf der Suche nach einem Gärkörbchen fürs Brotbacken in mein Lieblingsgeschäft für verschiedenste Küchenutensilien, Cuisinarium, in der Wiener Innenstadt war, ist mir das Buch Gaumenkino von den Betreibern des gleichnamigen Lokals in Graz in die Hände gefallen.




Kurz durch geblättert, ein paar Mhms und oh ja später, war es dann auch schon meins.

Die Rezepte sind leicht verständlich, untergliedert für die warme und kalte Jahreszeit. Es gibt drin Klassiker und ganz neue Rezepte. Und worauf ich besonderen Wert lege, die Zutaten sind größtenteils regional erhältlich.

Gleich zu Beginn habe ich den Gnocchiteig getestet und für sehr gut befunden. Endlich mal Gnocchi, die nicht entweder zerfallen oder steinhart sind.

Auch der Nudelteig, mit dem ich meine neue Pastamaschine eingeweiht habe, und bei dem ich Dinkelvollkornmehl verwendet habe, war ein voller Erfolg.

Nun aber zum eigentlich Grund für diesen Beitrag. Mit freundlicher Genehmigung der Autoren darf ich hier das Rezept für den Mohn Apfelkuchen mit Zimtstreuseln posten.




Der Topfenblätterteig ist auch super easy nach zu machen.

Die Butter in kleine Stücke schneiden oder grob raspeln. Topfen, Mehl und Salz vermengen, Butter dazu und alles zu einem glatten Teig verkneten. Auf bemehlter Arbeitsfläche für die Weiterverwendung ausrollen.

Ich gebs zu, habe es mir einfach gemacht und alles in die Kitchen Aid geschubst. Am Ende nur mehr kurz durch geknetet und fertig war ein schöner, glatter Topfenblätterteig.

Eine kleine Änderung würde ich beim nächsten Mal schon machen. Die Mohnfülle war doch mengenmäßig ein wenig zu viel für meinen Geschmack. Ich würde sie etwas reduzieren. Dafür würde ich etwas mehr Vanillepudding und Äpfel nehmen und diese eher grob raspeln, als in Scheiben schneiden. Aber das ist mein ganz persönlicher Geschmack, zumal ich nicht der größte Mohnfan bin. Aber meine Familie war begeistert.

Mein Ergebnis hat wunderbar geschmeckt und kann sich durchaus sehen lassen :)





Alles in allem ist es ein tolles Buch, mit wunderbaren Rezepten, von denen ich sicher noch viele nach kochen oder backen werde. Ich kann es euch wärmstens ans Herz legen und jene, die in Graz oder Umgebung zu Hause sind, besucht doch einfach auch mal das Lokal Gaumenkino.

And for my English speaking friends (translated by myself, hoping, that it is correct)

English version:


Apple Poppy Seed Cake with Cinnamon Crumble


For the crust:

150 g curd cheese
150 g flour
75 g butter
Pintch of salt

For the filling:

1200 ml milk
salt
1 package vanilla sugar
cest of 1 lemon
50 g butter
180 g ground poppy seed
75 g semolina spelt
rum to taste
1 package vanilla custard powder
1 egg
4 medium apples

Crumble:

50 g butter
50 g icing sugar
2 tsp ground cinnamon
100 g spelt flour
1 egg

Preparation:

Combine flour, salt and curd cheese well with your hands. Then knead the butter, cut into small cubes, in. Wrap in cling film and set aside.

Bring 900 ml milk, salt, vanilla sugar, lemon cest and butter to a boil. Whisk in poppy seed and the semolina. Season with rum. Set aside and let cool down.

With the remaining milk prepare a vanilla custard. Let cool down a little and whisk in the egg.

Cut the peeled apples into thin slices and drizzle lemon juice over them, to prevent them of getting brown.

Now melt the butter for the crumble and stir in the icing sugar, cinnamon, spelt flour and the egg.

Grease a round springform tin with butter.

Roll out the pastry dough and put it into the tin. Raise it about 2 cm on to the tin side.
Fill in the custard. Then cover with the apple slices. Now put the poppy filling above and finally cover it with the Crumble.

Let the cake bake at 180°C (hot air) for about 50 to 60 minutes and then let completely cool down on a rack before cutting into pieces.

Enjoy !

Mit freundlicher Genehmigung von den Autoren Angela Hirmann und  Ernst M. Preininger, sowie dem Löwenzahnverlag






Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen